7 Gründe warum Dankbarkeit deine Performance verbessert

Dankbarkeit und Stress sind zwei Gefühle, die man rein physiologisch nicht gleichzeitig empfinden kann. Deshalb ist einer der effektivsten Wege Stress zu reduzieren dankbar zu sein. Dazu kann man mit einer einfach Übung beginnen.

Dankbarkeitsübung : Kurz vor dem Schlafengehen, denke über 3 Dinge nach, für die du an diesem Tag dankbar warst und bist. Es kann eine Geste eines Freundes oder Kollegen gewesen sein, das Wetter, ein gutes Essen, deine Gesundheit, deine Einstellung, ein lustiger Moment, oder auch eine Herausforderung, die dir gegeben wurde.

Das sollte nicht viel länger als 5 Minuten dauern. Durch diese Übung wird in deinem Gehirn sofort Dopamin und Serotonin ausgeschüttet. Das reduziert sofort Stress, gibt dir mehr Selbstbewusstsein und erhöht deine Schlafqualität.

Hier sind weitere wissenschaftlich nachgewiesene Gründe, wie Dankbarkeit deine Performance verbessert :

  1. Eine Studie von 2014 im Journal Emotion hat gezeigt, dass kleine Gesten der Dankbarkeit dazu führen, dass deine Mitmenschen gerne mehr Zeit mit dir verbringen wollen.
  2. Wer mehr Dankbarkeit verspürt hat weniger orthopädische Schmerzen, zeigt eine Studie in Personality and Individual Differences von 2012.
  3. Eine Studie von 2014 aus Applied Psychology konnte nachweisen, dass sich durch das Führen eines Dankbarkeitsjournals, das man vor dem Schlafen ausfüllt, die Schlafqualität signifikant verbessert.
  4. Bei Spitzenathleten konnte 2014 im Journal of Applied Sport Psychology nachgewiesen werden, dass regelmässige Dankbarkeitsübungen zu mehr Selbstbewusstsein führen. Dankbare Menschen spüren weniger negative Emotionen gegenüber anderen, wie Neid oder Angst und konzentrieren sich mehr auf ihren eigenen Fortschritt.
  5. UCLA Neurowissenschaftler Alex Korb hat herausgefunden, dass Scham und Schuldgefühle, sowie sich Sorgen zu machen, das Belohnungszentrum im Gehirn aktivieren. Und zwar über exakt die gleichen Pfade wie Stolz. Wenn Stolz jedoch nicht gefühlt wird, dann übernehmen die 3 S der Depression, Scham, Schuld und Sorgen um das Zentrum aktiv zu halten. Die beste Frage, die du dir jeden Tag mehrfach beantworten solltest ist : “Worauf bin ich stolz?” oder “Wofür bin ich dankbar?”, so Korb.
  6. Das Anti-Depressivum Prozac (Fluoxetin), hebt die Serotoninlevel im Gehirn an. Genau das gleiche machen Dankbarkeitsübungen; und zwar in gleichem Maße.
  7. Wenn man am Anfang einfach nichts in seinem Leben finden kann wofür man dankbar ist, dann ist das erst einmal nicht schlimm. Denn es ist nicht das FINDEN was zu positiven Effekte führt, sondern das SUCHEN, so Alex Korb.

2 comments

Ich bin dir dankbar für diesen Beitrag!

[…] hat jedoch in der Tat einen großen Stellenwert in unserem Bewusstsein, wie zum Einen ein Beitrag zu sportlicher Leistungsfähigkeit bei alloutperformance.de belegt. Darin heißt […]

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