DIE ALLOUT VISION

Unsere Vision ist recht simpel und entstand daraus mitzuerleben, dass nicht nur der deutsche Leistungssport im internationalen Vergleich immer weiter abrutscht, sondern auch dass trotz aller Bemühungen der Wissenschaft und aller finanziellen Investitionen der Schlüssel für wahre Gesundheit und volle mentale, emotionale und physische Leistungsfähigkeit noch nicht für alle Leute zugänglich ist.

Wir glauben daran, dass Gesundheit und Leistungsfähigkeit nach den gleichen Prinzipien funktionieren, ebenso wie schlechte Leistungsfähigkeit und Krankheit ein Kontinuum sind was nach den gleichen Mechanismen abläuft.

Deshalb ist es unsere Vision das Umfeld, die Strategien und das Coaching zu bieten mit denen es jeder schafft sein eigener Held zu werden und maximale Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu entwickeln

Weil wir davon überzeugt sind, dass die Mechanismen von Gesundheit und Leistungsfähigkeit identisch sind, besteht unser Team aus Expertisen in den Bereichen Medizin, Psychologie, Therapie, Sportwissenschaft und Verhaltensbiologie.

Das ALLOUT Clinical Performance Modell
Das ALLOUT Clinical Performance Modell

In dieser Kombination helfen wir nicht nur absoluten Spitzensportlern zu internationalen Meisterschaften, nationalen Titel und Olympiasiegen. Wir nutzen die gleichen Strategien um jeden fitter und gesünder zu machen.

Performance Coaching – Ein neues Modell

Für das was wir tun gibt es keine offizielle Berufsbezeichnung. Wir sind keine Fitnesstrainer, weil das was wir tun weit über Fitness im öffentlichen Verständnis hinausgeht. Wir sind keine Wissenschaftler, weil wir Praktiker sind und die Arbeit mit dem Menschen im Vordergrund steht. Am ehesten sehen wir uns als Lehrer. Ein guter Lehrer schafft das Umfeld in dem die Schülerinnen und Schüler eine intrinsische Motivation entwickeln mehr über sich und die Welt zu erfahren. Ein guter Lehrer lehrt über Eigenerfahrung und Erkenntnis.

Wir bezeichnen uns als Performance Coaches, weil wir als Coach (englisch Kutscher) über das richtige Umfeld und die richtigen Fragen eine Eigenerfahrung kreieren, die Spitzensportlern, Managern und jedem Anderen ermöglicht seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit nicht nur selber in die Hand zu nehmen, sondern auch auf das nächste Level zu bringen. Wir sind stolz darauf uns als Performance Coach zu bezeichnen und es gehört zu unserer Vision anderen Menschen beizubringen die Idee hinter diesem Berufsbild zu verstehen.

Die Wissenschaft in die Füsse der Athleten

Wir sehen uns als Performance Coaches in der Rolle die aktuellste Wissenschaft zu sortieren, zu filtern und didaktisch gut aufbereitet nicht nur in die Köpfe jedes Athleten zu transportieren, sondern vor allen Dingen in die Füsse, also das unterbewußte Handeln. Die aktuellste Wissenschaft hat sehr viele Antworten, die vielen Menschen helfen könnte sehr viel gesünder und leistungsfähiger zu sein. Leider ist die Wissenschaft aufgrund eines fehlenden allumfassenden Leitbildes (Big Picture), und der daraus resultierenden scheinbaren Unordnung und Zwiespaltung nicht sehr zugänglich für jeden Einzelnen. Wir hören oft Dinge wie : „Ja und schon wieder eine Studie, die was anderes sagt. Was soll ich denn jetzt machen?“ Dabei wird leider oft übersehen, dass eigentlich alle (ehrlichen) wissenschaftlichen Resultate die gleiche Sprache sprechen.

Sehr deutlich wird das im Bereich der Sportwissenschaft und der Medizin. Diese beiden Bereiche haben sich in den letzten Jahrzehnten komplett neu erfunden und haben viele wertvolle historische Erkenntnisse  unter sich begraben.

The only bad thing about new books is that fewer people read the old ones

Ein fundamentales Problem der modernen Wissenschaft ist die Synonymität von DURCHSCHNITTLICH und NORMAL. Bei Durchschnittswerten gehen wertvolle „Ausreisser“ unter. Diese könnten das Signal sein, werden aber als Geräusch statistisch rausgefiltert. Aber DU könntest der Ausreisser sein.

Wir sagen immer „Durchschnitt ist Homer Simpson“. Nur weil ein durchschnittlicher Blutwert ermittelt wurde, heisst das noch lange nicht, dass er NORMAL ist.

Beispiel : Der DURCHSCHNITT ist, dass mit dem Alter der Blutdruck ansteigt. Jeder europäische Arzt würde dir sagen, dass das NORMAL ist. Wenn man allerdings die Blutdruckwerte von Naturvölkern beobachtet stellt man fest, dass deren Blutdruck im Alter konstant bleibt, oder sogar abnimmt. Eine Studie die zeigt, dass die Blutdruckwerte im Alter zunehmen kann bedeuten, dass es NORMAL ist, oder dass die gesamte Studienpopulation krank ist. Entscheide du.

Anderes Beispiel. DHEA Blutwerte. DHEA ist ein wichtiges Hormon für Regeneration und Gesundheit. Die Optimalwerte dieses Hormons werden in englischen Laboren mit ca. 3 beziffert und in kanadischen Laboren mit ca. 8.

Mit einem Wert von 5 ist man in England super gesund und in Kanada sehr krank. Wie kann das sein?

Haben Engländer eine grundsätzlich andere Physiologie als Kanadier, oder heisst das schlicht, dass eine Nation kränker ist als die andere und man mehr über NORMAL reden müsste als über DURSCHNITT?

Wir glauben an die wissenschaftliche Methode, glauben aber auch, dass die wissenschaftliche Methode für jeden nutzbar ist und man dadurch im Alltag des Spitzensports oder des Privatlebens für sich selber sehr viele Erkenntnisse ziehen kann, die für DICH als Individuum eine grössere Bedeutung haben, als eine Studie, die als Resultat mit Durchschnittswerten von hunderten ANDERER Menschen gearbeitet hat.

Preparation – Das Ende von Glück und Pech

Wir glauben nicht an Glück und Pech. Kurzum. Das ist das erste was wir jedem Spitzensportteam sagen, was mit uns zusammenarbeiten will um mehr Wettkämpfe zu gewinnen.

Wir glauben daran, dass Glück nur die richtige Vorbereitung ist, die den richtigen Moment erwischt hat. Durch die richtige Vorbereitung bringt man sich statistisch in eine bessere Position Glück zu haben. Natürlich glauben wir an Zufall. Das Fundament des Universums basiert auf Zufall. Aber wenn die Münze geworfen wird wollen wir diejenigen sein, die wissen mit wieviel Kraft die Münze auf welche Rotationsgeschwindigkeit gebracht wurde und wie weit der Boden entfernt ist.

Start at the game

Wir glauben daran, dass nur das Endresultat zählt. Wie wichtig ist es am Ende wirklich gewesen, dass ein Athlet seine Kraftwerte verbessert hat, wenn er den Wettkampf verloren hat?

Wie relevant ist, dass ein Athlet zwar an Körperfett zugenommen hat, aber am Ende den Wettkampf gewonnen hat?

Wie wichtig ist ein abnormaler Blutwert, wenn es dem Menschen doch exzellent geht?

Wie ist ein normales Blutbild zu bewerten, wenn es dem Menschen aber dreckig geht?

Grau is alle Theorie – entscheidend is auf’m Platz. Alfred Preißler

Natürlich sind PROZESSINDIKATOREN relevant für das ENDRESULTAT. Eine Diskrepanz zwischen Prozessindikator und Endresultat spricht allerdings immer dafür, dass man nach anderen Prozessindikatoren suchen muss. Wir nutzen Indikatoren um dem Resultat näher zu kommen, aber wir machen den Erfolg unserer Arbeit ganz verbindlich am Endresultat fest.

Du bist dein Minimum

Genauso wie jeder Golfer nur so gut ist wie sein schlechtester Schwung, und jeder Mensch nur so gut wie seine dunkelsten Momente ist auch jeder Performance Coach nur so gut wie seine Niederlagen. Als Performance Coach legen wir den Eid ab nicht nach einzelnen Höchstleistungen in der Arbeit mit Menschen zu zielen, die auf Kosten von vielen Niederlagen stattfinden. Konkret bedeutet das, dass jeder Performance Coach JEDEN Menschen auf sein nächstes Level bringt, anstatt einfach eine intensive Strategie zu entwickeln, die Wunderresultate bei einzelnen hervorruft, aber der Rest auf der Strecke bleibt. Ein Performance Coach distanziert sich davon mit Wunderresultaten zu werben und Niederlagen unter den Teppich zu kehren.

Daher distanzieren wir uns als Performance Coaches von Systemen mit engem Filter, wie nicht-individualisierte strikte Diäten (funktionieren SEHR gut für wenige, und viele andere Leiden drunter), nicht-individualisierte hochintensive Trainingsprogramme (Ein Weltmeister bei 999 Invaliden), oder radikale Therapien, die nicht individualisierbar sind.

Durch ein systematisches Arbeiten und der Frage nach der individuellen Situation ist für jeden individuell DIE BESTE Lösung verfügbar. Diesen Weg nicht zu gehen zeigt, dass finanzielle Begierde grösser ist als Menschenachtung, wovon wir uns klar distanzieren.

Von „Entweder-Oder“ zu „Wenn-Dann“

Das menschliche Gehirn arbeitet bei unbekannten Inhalten gerne in Schubladen : „Was ist besser? Fettarme, oder fettreiche Ernährung?“

Leider wird dieses naive Denkmuster auch von grossen Lehrinstituten und Medien in die Welt hinausgetragen.  Das ist zum Teil dem DURCHSCHNITTSMODELL der Wissenschaft geschuldet (siehe oben), zum anderen lässt sich mit definitiven Aussagen mehr Geld verdienen.

Ein Performance Coach trifft ebenfalls definitive Aussagen. Aber immer nur individuell. Erst wenn alle Fragen beantwortet sind folgt eine definitive Strategie. Um auf das vorige Beispiel ganz vereinfacht zurückzukommen : Wenn jemand von den Eskimos abstammt, dann ist die fettreiche Ernährung wichtig für ihn. Wenn jemand aus Südwestindien stammt, dann ist fettarm besser für ihn. Es gibt niemals DIE einzig richtige Strategie.

Es gibt nur die richtige Stratgie für die richtige Person zur richtigen Zeit in der richtigen Dosierung.

Survive and Reproduce

Das wichtigste für den menschlichen Organismus ist seine Fähigkeit zu Überleben und sich Fortzupflanzen. Alles andere muss weichen.

Bei Kindern mit Schiefhals hat man nach jahrzehntelanger, erfolgloser Physiotherapie herausgefunden, dass ein Grossteil der Kinder Probleme mit den Augen hat und der Kopf nur schief gehalten wird, damit die Kinder die Welt wieder gerade sehen. Die Augen sind für das Überleben halt wichtiger als ein gerader Nacken.

Immer wenn etwas im Körper nicht so gut klappt muss man die Frage stellen : „Warum denkt der Körper, dass diese aktuelle Situation besser für Überleben und Fortpflanzung ist?“

Auch ein hoher Blutdruck ist eine solche Überlebenskompensation. Bei einigen Formen des Blutdrucks ist es jedem Mediziner bekannt, dass der Blutdruck vom Körper hochreguliert wurde, weil in überlebenswichtigen Organen ein Blutstau herrscht und nur durch einen erhöhten Blutdruck dieses Organ weiter durchblutet wird. Eine pharmakologische Senkung des Blutdrucks kann in so einem Fall zum sehr mittelbaren Tode führen.

Auch Verspannungen, Fettleibigkeit, Zerrungen, Krankheiten, Müdigkeit, Schmerzen, und sämtliche Ängste sind eine solche lebenserhaltende Kompensation. Einem Menschen diese Kompensation zu nehmen, ohne den Grund der Kompensation zu kennen wird langfristig nicht nur erfolglos bleiben, sondern kann den Menschen sogar gefährden.

Daher ist es die Aufgabe eines Performance Coaches systematisch auf die Suche zu gehen die Ursache zu finden. Dazu ist ein Performance Coach mit Hierarchien ausgestattet, die ihm helfen von Symptom zu Ursache, also von Oberfläche in die Tiefe, bzw. von Kompensation zu Überleben zu gelangen.

Ein Job mit Zukunft

Wir sehen es als Teil unserer Vision einen grossen Beitrag dazu zu leisten das Berufsbild „Performance Coach“ zu schärfen und für mehr Menschen verfügbar zu machen.

Das Forbes Magazine hat vor einigen Jahren publiziert, dass das Berufsbild „Personal Trainer“, aufgrund der globalen Entwicklung und der Sogkraft des Kapitalismus auf die menschliche Energie und Gesundheit, DER Job der Zukunft sein wird.

Wir glauben daran, dass das nur möglich ist wenn die Idee des Personal Trainings ergänzt wird durch eine ganzheitliche Lehrtätigkeit als Coach und die ergänzenden, vorher genannten Perspektiven der „Performance“ Idee. Der Job als Performance Coach muss ein abgegrenztes Berufsbild mit hohen akademischen und menschlichen Anforderungen werden, ähnlich der geschützten Berufsfelder des Arztes, des Juristen, des Architekten oder des Ingenieurs. Eine Ausbildung zum Performance Coach beeinhaltet Inhalte auf höchstem Niveau in den Bereichen Physiologie, Biochemie, (Quanten)physik, Statistik, Psychologie, Verhaltensbiologie, Soziologie, Sport-, Ernährungswissenschaft und Erkenntnistheorie und findet in einem Umfeld statt in dem der auszubildende Performance Coach die theoretischen Inhalte fliessend in seine Arbeit integriert.

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