Mentale Leistungsfähigkeit

  • klar Denken
  • schnell Entscheiden
  • nachhaltig Lernen
Emotionale Leistungsfähigkeit

  • selbstbewusst Sein
  • eigene Entscheidungen treffen
  • achtsam Erleben
Physische Leistungsfähigkeit

  • geschmeidig Bewegen
  • energieeffizient Bewegen
  • schnell und kraftvoll Bewegen

Performance – Die Evolution von Fitness

Nach Charles Darwin, dem Entwickler der Theorie der Evolution des Lebens, ist Fitness die Fähigkeit sich an sein Umfeld anzupassen. Fitness hat aber in unserem Leben oft eine völlig andere Strahlkraft. Fit ist angeblich nur wer schnell oder weit laufen kann, stark ist und dabei auch noch gut aussieht, also wenig Körperfett und am besten viel Muskelmasse hat.

Selbst in dem begrenzten Feld des Spitzensports ist das aber eine sehr kurzsichtige Auslegung von Fitness. Muss ein Skilangläufer wirklich muskulös sein um „fit“ zu sein? Für einen Bodybuilder ist Muskelmasse ein wichtiger Faktor um „fit“ dafür zu sein auf der Bühne als menschliche Skulptur mit dynamischer Ästhetik die Punkte der Juroren zu gewinnen. Für einen Skilangläufer wäre Muskelmasse ein Nachteil „fit“ in seiner Sportart zu sein. Genauso wie Ausdauerwerte für den Bodybuilder völlig sekundär sind, ist die Muskelmasse für den Skilangläufer von geringer Bedeutung.

FIT FOR WHAT?

Um über Fitness reden zu können muss also immer die Frage nach dem Umfeld gestellt werden! „Ich will fit werden.“ muss immer die Frage nach sich ziehen : „Fit für was?“

Das gilt nicht nur für Spitzensportler. Ein Chirurg muss nicht so stark sein wie ein Gewichtheber um „fit“ zu sein. Er muss sich sehr lange konzentrieren können und lange schmerz- und verspannungsfrei stehen können. Also gehören auch mentale Aspekte mit dazu. Wie klar und schnell kann man denken und entscheiden?  Wie gut kann man sich Dinge merken und sich neue Dinge aneignen. All diese Fitnessfaktoren sind trainierbar wenn man eine neue, ganzheitliche Betrachtung von Fitness hat, die weit über Muskeltraining hinausgeht. Muskeltraining alleine hat nachgewiesene positive Effekte auf mentale Leistung, aber um die Leistung voll zu entfalten muss nicht nur die Bewegung optimal auf das Ziel abgestimmt sein. Die Woche hat 168 Stunden mit jeweils 60 Minuten je 60 Sekunden. Jede Sekunde werden kleine bis grosse Entscheidungen getroffen, die entweder eine positive oder eine negative Auswirkung auf unsere „Fitness“ haben.

Deshalb nutzen wir nicht das Wort „Fitness“, sondern das Wort „Performance“. „Performance“ beeinhaltet nämlich die Frage nach dem Umfeld und den Aspekt der ganzheitlichen Ausrichtung von 168 Stunden pro Woche.

Der Elefant und die Mango – Das Ende von Disziplin

Wir stellen uns einen Reiter vor, der versucht mit seinem Elefanten einen engen Pfad durch den Dschungel zu beschreiten. Der Reiter sagt dem Elefanten was zu tun ist und versucht ihn mit Zügeln und leichten Tritten auf Kurs zu halten.

Der Reiter ist unser Verstand. Er weiss wo es lang gehen sollte und er hat auch immer eine Lösung dafür was denn der nächste logisch richtige Schritt wäre.

Der Elefant ist unsere Emotion. Unsere unumstösslichen Bedürfnisse, die tief verankert in unserem limbischen System hausen.

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Wir können uns ein Ziel mit dem Verstand setzen und uns logisch zurechtlegen wie wir dieses Ziel erreichen. Und weil wir viel Disziplin haben können wir unseren Elefanten klein halten und ihn mit der richtigen Kombination aus Zügelarbeit und Tritten auch auf Spur halten.

Das klappt solange bis der Elefant eine Maus sieht (Angst) oder eine Mango etwas abseits des Weges erspäht, die er unbedingt haben will (Bedürfnis). Und schon ist von einer auf die andere Sekunde das Machtverhältnis gekippt. Der Reiter kann rumschreien und hantieren wie er will. Der Elefant tut das was für ihn gerade am wichtigsten ist.

Und so geht es auch mit Zielen und Strategien, die auf Disziplin basieren, also auf der Fähigkeit des Verstandes die tiefsitzenden Bedürfnisse und Ängste zu unterdrücken. Es funktioniert – für eine kurze Weile.

Die Geschichte von dem Elefanten und der Mango ist der Grund warum es sovielen Leuten so schwer fällt sich zu verändern. Es ist der Grund für den Jojo-Effekt und dafür, dass wir bei einer einfältigen Diät oder einem Training  was nicht ganzheitlich ausgerichtet ist ständig nach Dingen sehnen, die unsere Fortschritte zurückhalten würden.

Nur wenn die Frage nach dem „Warum?“ komplett und ehrlich beantwortet ist, dann fällt es uns auf einmal sehr leicht unsere Ziele zu erreichen. Und das ist der wahre Schlüssel für nachhaltige PERFORMANCE.

START WITH WHY

Emotionale Performance – Das Betriebssystem

Wenn unser Verstand die Software ist, die unserer Hardware sagt was sie zu tun hat, dann ist unsere emotionale Landschaft das Betriebssystem. Die Software kann nur im Rahmen dessen funktionieren was das Betriebssystem vorgibt. Das Betriebssystem gibt nicht nur die Geschwindigkeit der Software vor, sondern auch die Kapazität, also die Fähigkeit die Software vielleicht neu zu schreiben oder zu erweitern.

Sicherlich aussergewöhnliches, aber einprägsames Beispiel einer emotionalen Limitierung durch das Betriebssystem sind christlich aufgewachsene Spitzensportler. Viele sehr gläubig aufgewachsene Spitzensportler haben eine tiefsitzende Limitierung, die sie selber gar nicht wahrnehmen. Sie nehmen nur war, dass sie in wichtigen Spielen, die einen Karrieredurchbruch bedeuten könnten auf einmal „choken“, also ihre eigentliche Leistung nicht abrufen können.

Der Grund dafür ist in diesem Beispiel die tiefsitzende und unentdeckte Angst davor reich zu werden, weil reich sein gegen ihren Glauben spricht. Jesus war ja auch ein armer Mann, oder nicht?

Die Lösung kann in dem Fall überraschend einfach sein. Es gab einige Theologen, die mal überprüft haben ob der historische Jesus wirklich ein armer Mann war. Es hat sie nämlich stutzig gemacht, dass eine vermeintlich arme Familie von drei Königen aufgesucht wurde und mit Gold und Mürre beschenkt wurde. Sie fanden nach einigen Jahren der Recherche heraus, dass Jesus nach heutigen Maßstäben einige Millionen schwer war. Macht das die Taten des historischen Jesus weniger heroisch? Rüttelt das am Glauben an Menschlichkeit und andere christliche Werte? Diese Frage muss jeder Athlet für sich selber beantworten, aber in den meisten Fällen resultiert diese ehrliche Auseinandersetzung mit tiefsitzen Gefühlen, dem Glauben und Ängsten in einer Freischaltung unbekannter Fähigkeiten.

Glaubenssätze – Die Antwort auf jedes „Warum?“

Jeder tiefsitzende Glaubenssatz ist wertvoll. Nicht nur Glaubenssätze wie „armer Mann, reiche Taten“ können Klarheit und Schutz bieten. Auch Glaubenssätze wie „Andere Menschen mögen mich wie ich bin“ oder „Eine Frau muss nicht stark sein, sie muss sensibel bleiben“ können sehr viel Vertrauen und Sicherheit bieten. Aber in manchen Situationen können diese tiefsitzenden „Urwahrheiten“ auch die grösste Handbremse sein wenn man sich ein Ziel gesetzt hat.

Live by the sword, die by the sword.
Matthew 26:52

Eine Frau die daran glaubt, dass Frauen „weich, rund und weiblich“ sein muss, sie daran glaubt, dass ihr Mann genau das auch an ihr liebt, und sich aber gleichzeitig das Ziel gesetzt hat auszusehen wie ein Model der Sports Illustrated wird es sehr sehr schwer haben ihr vom Verstand gesetztes Ziel zu erreichen. Es gibt ein Konflikt zwischen Emotion und Verstand. Der muss aufgelöst werden um nicht nur das Ziel zu erreichen, sondern auch glücklich während des Prozesses und danach zu sein.

ALLOUT Performance

Und genau darum geht es wenn wir über eine ganzheitliche Strategie reden, die erforderlich ist um sich selber neu zu erfinden. ALLOUT heisst wörtlich aus dem Englischen übersetzt „alles geben“ und wird oft falsch interpretiert im Sinne von „hart trainieren“ oder „schreien, sich abkämpfen und bis zur kompletten Erschöpfung trainieren“.

ALLOUT hat eine viel breitere Perspektive. Es geht darum alle Register zu ziehen. Auch die Register, die man noch nicht erkannt hat, oder für unwichtig erachtet. Es bedeutet sich intensiv auf die Suche nach sich selbst zu machen. Nur wenn man sich selber entdeckt hat kann man die Software umschreiben. Manchmal führt dieser Prozess dazu, dass man die Software gar nicht mehr umschreiben will, weil man erkannt wie zufrieden man schon ist.

Du musst nur nackt gut aussehen, wenn DU das willst.

Du musst nur stark sein, wenn DU das willst.

Du musst nur schneller werden, wenn DU das willst.

Du musst nur noch fitter werden, wenn DU das willst.

Sei dein eigener Held!

Dein Weg – Unser Auftrag

Wenn du noch auf dem Weg bist zu entdecken was du wirklich willst helfen wir dir dabei. Wir helfen seit 2008 jedem ein gesünderes, stärkes und fitteres Leben zu führen ohne dabei künstlichen Druck aufzubauen. Wir stellen die richtigen Fragen, die dir helfen können dich selber zu entdecken und dein eigener Held zu werden.

Wenn du genau weisst was du willst bist du bei uns auch an der richtigen Adresse. Wir helfen nicht nur Spitzensportlern mehr Wettkämpfe zu gewinnen. Wir nutzen unsere Erfahrung als Coaches von nationalen und internationalen Champions, Olympiasiegern und Nachwuchstalenten um DICH dahin zu bringen wo DU hin willst. Wir können dir den effektivsten Weg zeigen und dich an der Hand nehmen um :

  • gesünder zu werden
  • leistungsfähiger zu werden
  • stärker zu werden
  • nackt gut auszusehen
  • Wettkämpfe zu gewinnen

Nur gehen musst du den Weg selber. Denn unser Job als Coaches ist es dir den schnellsten, gesündesten und besten Weg zu zeigen und ihn von Hürden und Gestrüpp zu befreien. Aber es ist DEIN Weg!

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